Ästhetik und Medialität im Werk Walter Benjamins

Die Schriften Walter Benjamins sind schon lange zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Literaturwissenschaft geworden und werden in zahlreichen weiteren Bereichen rezipiert (Philosophie, Medien- und Kulturwissenschaft, Bildende Künste etc.). Eine Folge der Popularität des Autors ist, dass er für alle erdenklichen Kontexte (mit Berufung auf sein eigenes Verfahren) als ‚Zitatgeber‘ funktioniert. In gegenläufiger Strategie besteht die Arbeit innerhalb des Lektüreseminars darin, zu seinen Schriften zurückzukehren. Das Anliegen der Veranstaltung ist deren intensive Lektüre und Reflexion, die sich nicht zuletzt an wiederkehrenden Motiven und Begriffen orientiert (beispielsweise Erinnerung und Gedächtnis / Traum und Erwachen / (unsinnliche) Ähnlichkeit / Aura / Destruktion und Konstruktion / Geschichte / Ästhetik / Medialität etc.). Neben den mittlerweile kanonischen Texten werden auch Texte und Textfragmente in den Blick genommen, die innerhalb der Forschung bislang wenig Beachtung fanden.

 

 

Kontakt:

Dr. Jessica Nitsche

Universität Paderborn

Institut für Medien-wissenschaften

Raum E 2.351

Warburger Str. 100

33098 Paderborn

jessica.nitsche@uni-paderborn.de